Seit dem 24.9.2018 sind wir mit der Elektronischen Gesundheitsakte ELGA vernetzt.
In Vor-ELGA-Zeiten waren Gesundheitsdaten bei den Gesundheitsdienstleistern wie Ärzten und Krankenhäusern gespeichert. Entlassungsbriefe und wichtige Befunde bekam der Patient oder die Patientin auch mit. Im Krankheitsfall war es dann nicht immer leicht, an die nötigen Vorbefunde zu kommen. Bei ELGA werden nun die Befunde zentral gespeichert und sind von behandelnden Gesundheitsdienstleistern abrufbar. Es wird genau protokolliert, wer sich Zugang verschafft hat.
Wie bei allen ELGA-Komponenten kann man sich von ELGA abmelden ("Opt-out").
Ausführlichere Informationen gibt es unter:
Der Aushang in unserer Ordination:
Aushang, Information für Patientinnen und Patienten
Die e-Medikation war die erste Anwendung von ELGA. Hier werden die verschriebenen Medikamente eine bestimmte Zeit dokumentiert. Das hat einerseits den Vorteil, dass die Medikamente, die von unterschiedlichen Ärzten verschrieben wurden, einsehbar sind und so erkannt werden kann, wenn sich Medikamente nicht vertragen. Andererseits kann z.B. im Krankheitsfall schnell gesehen werden, welche Medikamente regelmäßig genommen werden.
Berühmtheit erlange die e-Medikation während der Corona-Zeit, da sie eine schnelle Möglichkeit bot, dass kontaktlos Medikamente verschrieben werden konnte. Die Apotheken konnten dies in der e-Medikation sehen und durften bis Sommer 2022 so die Medikamente herausgeben. Das ist nun nicht mehr möglich.
Ausführlichere Informationen gibt es unter:
Grafik e-Medikation,der Link führt auf die Seite elga.gv.at
www.chipkarte.at, e-Medikation
Auch beim e-Impfpass ist die Idee, dass Impfungen zentral verwaltet werden. Immer wieder kam es vor, dass ein gelber Impfpass verloren ging, gerade im Notfall war dann nicht bekannt, ob eine Impfung bereits bestand oder nicht. Seit April 2021 ist er bei uns im Einsatz, Impfungen werden seither auch dort eingetragen.
Ausführlichere Informationen gibt es unter:
www.elga.gv.at, e.Impfpass
Das e-Rezept ist nicht Teil von ELGA, sondern des e-Card-Systems und soll das klassische Papierrezept ersetzen. Vom e-Rezept kann man sich nicht abmelden ("kein Opt-out").
Das e-Rezept kann entweder mit der e-Card, mit einer App, der e-Rezept ID (REZ-ID) oder weiterhin in Papierform eingelöst werden.
Derzeit können nur Kassenrezepte zuverlässig mit einem e-Rezept ausgestellt werden. Auf Kassenrezepten stehen Medikamente, welche von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.
Privatrezepte werden nicht zuverlässig elektronisch übertragen und immer nach einem Monat gelöscht. Aus diesem Grund stellen wir Privatrezepte in Papierform aus - dieses wird von den Apotheken meistens länger
als 30 Tage akzeptiert. Pillenrezepte sind meist Privatrezepte.
Ausführlichere Informationen gibt es unter:
www.chipkarte.at, e-Rezept
Andreas Hofer-Str. 2
6330 Kufstein
Tel. 05372 20805
Online-TerminMontag
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Dienstag
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